Arbeitsschutzmanagementsysteme (AMS)
Weniger Unfälle, niedrigere Kosten, BG-Beiträge sparen: So profitieren Unternehmen von einem systematischen Arbeitsschutz.
bis 5%
BG-Beitragsrückerstattung
-30%
weniger Arbeitsunfälle
5-6
stellige Rückerstattungen
ab Jahr 1
positiver ROI
Was ist ein Arbeitsschutzmanagementsystem?
Ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) ist ein systematischer Ansatz zur Organisation von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Unternehmen. Statt einzelner Maßnahmen wird der gesamte Arbeitsschutz als kontinuierlicher Verbesserungsprozess gestaltet — mit klaren Verantwortlichkeiten, regelmäßigen Prüfungen und dokumentierten Abläufen.
Viele Unternehmen wissen nicht, dass sie durch ein anerkanntes AMS und eine saubere Dokumentation erhebliche Beitragsrückerstattungen ihrer Berufsgenossenschaft erhalten können. Je nach BG können die Rückvergütungen schnell fünf- bis sechsstellige Beträge erreichen.
Vorteile eines AMS
Finanzielle Vorteile
- • Beitragsrückerstattung der BG (bis 5%)
- • Weniger Ausfallzeiten durch Unfälle
- • Geringere Versicherungskosten
- • Vermeidung von Bußgeldern
- • Steuerliche Vorteile bei Präventionsmaßnahmen
Organisatorische Vorteile
- • Klare Strukturen und Verantwortlichkeiten
- • Systematische Gefährdungsbeurteilungen
- • Dokumentierte Unterweisungen und Prüfungen
- • Kontinuierliche Verbesserung (PDCA-Zyklus)
- • Wettbewerbsvorteil bei Ausschreibungen
Anerkannte Standards und Zertifizierungen
Je nach Branche und Anforderung gibt es verschiedene anerkannte AMS-Standards:
ISO 45001
Internationaler Standard für Arbeitsschutzmanagementsysteme. Ersetzt OHSAS 18001. Integrierbar mit ISO 9001 und ISO 14001.
SCC (Safety Certificate Contractors)
Branchenübergreifendes Zertifizierungssystem für Kontraktoren und Personaldienstleister. Oft Voraussetzung für Aufträge in der Chemie- und Ölindustrie.
AMS BAU
Von der BG BAU anerkanntes Arbeitsschutzmanagementsystem speziell für die Bauwirtschaft. Beinhaltet Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen und kontinuierliche Verbesserung.
OHRIS
Occupational Health and Risk Management System – bayerisches AMS-Konzept, das von mehreren BGs anerkannt wird.
AMS-Programme der Berufsgenossenschaften
Jede Berufsgenossenschaft hat eigene Programme und Anerkennungsverfahren für Arbeitsschutzmanagementsysteme:
BG BAU
AMS BAU
Branchenspezifisches AMS für die Bauwirtschaft. Zertifizierung durch die BG BAU mit Beitragsrückerstattung.
BG ETEM
AMS – Arbeitsschutz mit System
Systematischer Arbeitsschutz für Unternehmen der Energie-, Textil-, Elektro- und Medienbranche.
VBG
OHRIS / AMS
Prämienprogramm für Unternehmen mit anerkanntem Arbeitsschutzmanagementsystem.
BGW
qu.int.as
Qualitätsmanagement und integrierter Arbeitsschutz für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.
BGN
AMS-Prämienverfahren
Prämienprogramm für Unternehmen der Nahrungsmittel- und Gastgewerbebranche mit AMS.
BGHM
AMS Holz & Metall
Arbeitsschutzmanagement für Holz- und Metallbetriebe mit Beitragsnachlass.
AMS einführen — Schritt für Schritt
Bestandsaufnahme
Analyse des aktuellen Arbeitsschutzniveaus: Welche Gefährdungsbeurteilungen existieren? Wie sind Unterweisungen organisiert? Welche Dokumentation liegt vor?
Ziele und Struktur festlegen
Definition von Arbeitsschutzzielen, Festlegung von Verantwortlichkeiten und Aufbau der Organisationsstruktur.
Prozesse implementieren
Einführung systematischer Prozesse: Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen, Prüfungen, Unfallmeldungen, Notfallmanagement.
Dokumentation aufbauen
Aufbau einer strukturierten Dokumentation: Handbuch, Verfahrensanweisungen, Checklisten, Nachweise.
Internes Audit
Regelmäßige interne Überprüfung der AMS-Wirksamkeit und Identifikation von Verbesserungspotenzialen.
Zertifizierung / BG-Anerkennung
Externe Prüfung durch Zertifizierungsstelle (ISO 45001) oder Anerkennung durch die zuständige Berufsgenossenschaft.
Berater finden
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AMS-Berater suchenFördermittel prüfen
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